Worum geht es in diesem Handbuch?
Wie der Name schon verrät, handelt es sich um Wavelog. Es ist ein Open-Source-Logbuch für Amateurfunk, welches webbasiert auf einem Webserver (entweder tatsächlich im Internet oder aber lokal in einem LAN) installiert wird und welches man per Browser bedienen kann.
Die Idee hinter diesem Handbuch ist nun die, die Benutzung für die Interessierten etwas klarer zu machen. Der Ansatz ist, nach einer kurzen Vorstellung im Allgemeinen, sich eher “Arbeitsablauf begleitend” zu bewegen, also im Grunde genommen den Weg vom “ich will dies tun” zum “so tue ich es in Wavelog” aufzuzeigen.
Dieses Handbuch würde aber gar nicht erst existieren, gäbe es nicht die vielen Hände, die am Code des Wavelog herumschrauben. Ohne jetzt einzelne zu nennen, bedanke ich mich einfach mal ganz pauschal bei jedem, der irgendwie sein Salz mit in die Suppe geworfen hat und Wavelog zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Kurz zur Historie: Wavelog erwuchs im Jahr 2024 als Fork des bis dahin recht erfolgreich entwickelten Cloudlog, welches 2MØSQL “erfunden” hatte und bei dessen Entwicklung die Kern-Entwickler, die dann später Wavelog aus der Wiege gehoben haben, intensiv mithalfen. Die Gründe für die Abspaltung möchten wir hier nicht näher beleuchten, weil eben auch nicht jeder alles genau weiß.
Seither läuft die Entwicklung etwas barrierefreier, sag ich mal und gefühlt auch innovativer.
Doch genug der (Vor-) Worte, lasst uns ins Thema einsteigen.
| Bezeichnung/Kürzel | Bedeutung |
|---|---|
| Locator | Ein Locator bezeichnet ein Planquadrat (z.B. JN39) (Maidenhead Locator) |
| LoTW | Logbook of the World, ein Dienst der ARRL |
| OQRS | Online QSL Request System (System zum online Anfordern von QSL) |
| System–Callbook | Rufzeichen-Datenbank, die systemweit genutzt wird, um QSO-Details zu ergänzen, z.B. qrz.com oder hamqth.com |
| Wavelog | Das Programm selbst |
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A derivative from the TU Dresden Matrix Dokumentation